Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung

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Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung

Die Verwendung von Schutzausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil der dauerhaften Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sogenannte FFP-Masken haben im Zuge der Corona-Pandemie zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos breite Verwendung gefunden. Die im Zuge der Pandemie verfügte Maskenpflicht hat dazu geführt, dass neue Bedarfsbereiche für die Versorgung mit Schutzausrüstung entstanden sind.

Frist zur Einreichung: 31.12.2021

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel der Richtlinie für die Bundesförderung von Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung ist es, Anreize für verstärkte Innovationstätigkeit in der Produktion von Schutzausrüstung zu setzen, um die Wettbewerbsposition der Unternehmen zu stärken und damit einen Beitrag zur Erhaltung von Produktionskapazitäten am Standort Deutschland und damit zur Sicherung der Versorgung von Schutzausrüstung in Deutschland und Europa zu leisten. Mit Maßnahmen im Bereich Forschung und Entwicklung soll die Produktion nachhaltiger und funktionsintegrativer Schutzausrüstung am Standort Deutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezielt unterstützt werden.

Die Richtlinie zielt neben der Förderung von Innovationen bei zertifizierten Produkten im Sinne der Verordnung (EU)2016/425 sowie der Medizinprodukte-Richtlinie 93/42/EWG auch auf die Entwicklung von Produkten für neue nachgewiesene Bedarfsfelder einschließlich eines möglichen Standardisierungsprozesses.

Neben Produktinnovationen zielt die Förderrichtlinie auch auf Innovationen im Produktionsprozess selbst. Dabei soll auch der branchen- und materialübergreifende Wissens- und Technologietransfer gefördert werden.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden Forschungs- und Technologienentwicklungsvorhaben zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren im Bereich innovativer Schutzausrüstung entlang der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen wie z. B. Reinigung. Dabei adressiert das Programm insbesondere folgende Förderschwerpunkte:

Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit
Funktionalität, Erschließung neuer Bedarfsbereiche
Automatisierung und Digitalisierung der Produktion und Dienstleistungen
Beitrag zur Effizienz der Nationalen Reserve
Standardisierung, Prüf- und Zertifizierungsverfahren

Die Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist ausdrücklich erwünscht.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kann die Förderung je nach Marktnähe der zu entwickelnden Lösungen 15 bis 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten als Zuschuss betragen.

Für KMU können im Einzelfall und unter Berücksichtigung etwaiger Zuschläge höhere Förderintensitäten von bis zu 80 % gewährt werden.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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