Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten

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Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten

Die Richtlinie zur Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten fördert interdisziplinäre Forschungsverbünde zu populationsbezogenen Modellierungen von Infektionsgeschehen. Datenbasierte und modellgestützte Studien sind – wie in der aktuellen COVID-19 Pandemie- ein wichtiges Instrument zur Vorhersage der epidemiologischen Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten. Modellierungen bieten damit auch eine wissenschaftliche Basis für politische Entscheidungen über Interventionsmaßnahmen zur Eingrenzung des Infektionsgeschehens. Für diese Modellierungen müssen eine Reihe von Annahmen getroffen werden, die sich stark auf die Verlässlichkeit der modellgestützten Prognosen auswirken.

Frist zur Einreichung: 05.10.2021

Quelle: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel dieser Fördermaßnahme zur Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten ist es, durch die Vernetzung der in Modellierungen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie durch den wissenschaftlichen Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den umgebenden relevanten Fachdisziplinen eine strukturelle Stärkung der Modellierungskompetenz in Deutschland mit Bezug auf Infektionsgeschehen zu erreichen, um so bei der gegenwärtigen, aber auch bei zukünftigen Pandemien optimal aufgestellt zu sein.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte zu innovativen Modellierungsstudien zum populationsbezogenen Verlauf schwerer Infektionserkrankungen, wie z. B. der gegenwärtigen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie, und darüber hinaus zur Wirksamkeit von vorwiegend nicht-pharmakologischen Interventionsmaßnahmen auf Bevölkerungsebene zur Begrenzung des Infektionsgeschehens. Insbesondere sollen die Verbundprojekte innovative Ansätze und interdisziplinäre Arbeiten thematisieren. Die Einbeziehung und enge Vernetzung aller für die jeweilige Fragestellung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis sowie aller relevanten Fachdisziplinen ist vorzusehen, wie zum Beispiel virologische, infektiologische, epidemiologische, mathematische, statistische, medizininformatische, psychologische, sozialwissenschaftliche Expertise oder Expertise im Bereich des maschinellen Lernens.

Darüber hinaus können Ansätze gefördert werden, in denen die Integration von unterschiedlichen Daten vorangetrieben wird, oder in denen Voraussetzungen für bessere Modellierungen beziehungsweise bessere Interpretation der Ergebnisse von Modellierungen geschaffen werden.

Ziel ist es, in allen Analysen und Modellierungen eine bestmögliche Objektivität, Validität, Systematik und Transparenz zu erzielen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten. Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote von maximal 80 % der beihilfefähigen Kosten führen.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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