KMU-innovativ: Medizintechnik

KMU-innovativ: Medizintechnik

Zuschüsse für KMU: KMU-innovativ: Medizintechnik

Mit der Förderung “KMU-innovativ: Medizintechnik“ soll Deutschlands exzellente Forschungs- und Innovationslandschaft sowie die breite Basis an kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Medizintechnik gestärkt werden. Damit werden die Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie und die Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten in Deutschland verbessert.

Frist zur Einreichung: 15.10.2026

Quelle: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel der Förderrichtlinie “KMU-innovativ: Medizintechnik“ ist es, die Innovationsbasis unter den KMU für neue Lösungen in den Bereichen Medizintechnik und digitale Gesundheitstechnologien zu verbreitern. Konkret sollen Medizinprodukte, In-vitro-Diagnostika oder digitale medizintechnischen Produkte entwickelt werden, die für eine verbesserte medizinische Patientenversorgung zum Einsatz kommen können. Die Verzahnung von Forschung und Industrie im Bereich der Medizintechnik ist dafür bedeutsam und soll ebenfalls gestärkt werden. Dies soll den Wissens- und Technologietransfer zwischen allen Akteuren beschleunigen und marktfähige Innovationen ermöglichen. Nach Projektende sollen neue Ansätze für medizinischen Fortschritt in den Versorgungsstufen Prävention, Diagnostik, Prognose, Therapie, Monitoring und Nachsorge sowie der Pflege vorliegen.

Zweck ist die Förderung von risikoreichen Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsprojekten von innovativen medizintechnischen Lösungen, in denen Partner aus Industrie (KMU), Wissenschaft und Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten. Durch die Bündelung der fachlichen Expertise in den Verbundprojekten soll ein zügiger Marktzugang und Transfer der Ergebnisse erfolgen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung geleistet werden. Die Unternehmen sollen bei der Durchführung solcher innovativen Vorhaben unterstützt werden, die ohne Förderung nur verzögert oder nicht durchgeführt werden könnten.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, vorwettbewerbliche, industrielle Vorhaben. Gefördert werden Vorhaben von KMU in Kooperation mit Forschungseinrichtungen, klinischen Partnern, Gesundheitseinrichtungen sowie anderen Organisationen, die das Vorhaben spezifisch unterstützen und zur Erforschung innovativer medizintechnischer Lösungen beitragen. Diese sollen einen klar definierten medizinischen oder pflegerischen Versorgungs- oder Unterstützungsbedarf adressieren und signifikante Verbesserungen in der Patientenversorgung erwarten lassen. Das Vorhaben soll zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erschließung neuer Marktpotenziale dienen sowie geeignet sein, die Positionierung des oder der am Verbund beteiligten KMU nachhaltig zu stärken.

Gefördert werden wissenschaftlich-technische Arbeiten in Bezug auf die zu erforschende medizintechnische Lösung sowie deren Integration in den Patientenpfad entlang der Versorgungsstufen in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Prognose, Therapie, Monitoring, Rehabilitation, Nachsorge und Pflege.

Des Weiteren sind mit Blick auf die medizintechnische Lösung präklinische In-vivo-, In-vitro- oder In-silico-Untersuchungen sowie wissenschaftlich-klinische Studien für Medizinprodukte förderfähig, die nicht unter Klinische Prüfungen nach Artikel 62 fortfolgend MDR fallen. Letztere sollten die medizinische Rationale oder andere zentrale wissenschaftliche Fragestellungen der medizintechnischen Lösung klinisch belegen.

Die Förderung ist thematisch breit angelegt und offen für innovative Ideen aus dem unternehmerischen Umfeld.

Ausgeschlossen von der Förderung sind reine Weiterentwicklungen, Optimierungen und Skalierungen bestehender Methoden, biotechnologische oder biomedizinische Lösungen sowie reine Lifestyle-Produkte.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten. Für KMU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote von bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Kosten führen.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen: Kontakt

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