KMU-innovativ: Materialforschung (MAT2KMU)

KMU-innovativ: Materialforschung (MAT2KMU)

KMU-innovativ Mat2KMU - Materialforschung

Mit dem Förderprogramm “KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)“ werden risikoreiche industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben im Bereich der Materialforschung unterstützt. Dabei soll insbesondere erstantragstellenden kleine und mittleren Unternehmen (KMU)  und Start-Up-Unternehmen der Einstieg in die Förderung erleichtert und die Innovationstätigkeit effektiv unterstützt werden.

Frist zur Einreichung: 15.10.2026

Quelle: Bundesministeriums Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel der Förderung “KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)“ ist es, das Innovationspotenzial  von KMU im Bereich der Materialforschung zu stärken. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und Lösungsbeiträge für Unternehmen und gesellschaftlich relevante Fragestellungen, wie zum Beispiel Produktinnovationen, aber auch ressourcensouveräneres, ökologisch und ökonomisch effizienteres Wirtschaften. Grundlage hierfür bildet das Fachprogramm „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft (Mat2Twin)“.

Zweck der Förderrichtlinie ist die Förderung von vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten von KMU bzw. von KMU im Verbund mit mittelständischen Unternehmen und gegebenenfalls assoziierten Großunternehmen. Der Schwerpunkt der Projektarbeiten muss im Bereich Werkstoffinnovationen liegen, mit dem Ziel, die Materialeigenschaften oder einschlägige Prozesse hierfür signifikant zu verbessern.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden mit Mat2KMU themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Werkstoffinnovationen, die folgende Themen des Fachprogramms Mat2Twin möglichst gut adressieren:

digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften über den gesamten Lebenszyklus unter Nutzung digitaler Werkzeuge wie Simulation, Big Data und KI
neue oder stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen bei werkstoffspezifischen (Vor-)Produkten und Prozessen
ökonomische Nachhaltigkeit – Neue Materialien stärken technologische Souveränität
ökologische Nachhaltigkeit – Materialkreisläufe etablieren
bioinspiriert und smart – Materialien der Zukunft
vital und sicher – Materialien für Gesundheit und Lebensqualität

Ansätze zur Digitalisierung von Werkstoffinnovationen sollen in allen Projektvorschlägen enthalten sein und mindestens ein weiteres Thema soll adressiert werden.

Ausgeschlossen von der Förderung sind Themen aus den Bereichen Nahrungs-, Futter- und Genussmittel sowie Kosmetika, Batterietechnologie und rein softwaretechnische Lösungen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten. Für KMU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote von bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Kosten führen.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen: Kontakt

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