IoT-Sicherheit: Industrielle Produktion

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IoT-Sicherheit: Industrielle Produktion

Mit der Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema “IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen” wird die Erforschung und Entwicklung von sicheren IoT-Geräten, -Komponenten und -Plattformen in den folgenden drei Anwendungsfeldern gefördert:

Smart Home
Industrielle Produktion
Sensible Infrastrukturen

Die Vernetzung von Geräten im sogenannten Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist inzwischen allgegenwärtig und hat damit großen Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft. IoT-Geräte verfügen meist nur über die für ihren Einsatzzweck notwendige Leistungsfähigkeit und werden unter starkem Kostendruck entwickelt und produziert. Hieraus ergeben sich umfangreiche Herausforderungen für die IT-Sicherheit. So benötigen viele klassische Sicherheitswerkzeuge, wie beispielsweise Virenscanner oder automatische Update-Mechanismen für das Einspielen von Sicherheitspatches, Rechenleistung und/oder Speicher in einem Umfang, der bei IoT-Geräten oftmals nicht zur Verfügung steht. Ebenso ist die Entwicklung und Wartung von sicherer Software mit Kosten verbunden, die im Bereich IoT häufig eingespart werden. Vor diesem Hintergrund braucht es in IoT-Kontexten neuartige Ansätze für ressourcen- und kosteneffiziente Sicherheitsverfahren und -werkzeuge.

Frist zur Einreichung: 05.11.2021

Quelle: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Ziel und Zweck der Förderung

Die aktuelle Einreichungsfrist ist auf den Schwerpunkt “Industrielle Produktion“ ausgerichtet.

Ziel der Förderung ist es, die Verfügbarkeit von sicheren, vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren IoT-Systemen in wesentlichen Anwendungsbereichen qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern. Gegenstand der Förderung sind innovative und risikobehaftete Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden vorzugsweise interdisziplinäre Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch Einzelvorhaben. Das Projekt muss sich dem Schwerpunkt „Industrielle Produktion“ zuordnen lassen und die besonderen Herausforderungen sowie eine angepasste Lösungsstrategie im Anwendungsfeld nachvollziehbar herausarbeiten.

Gegenstand der Förderung sind folgende Bereiche:

Entwicklung, Gestaltung und Einführung von IoT-Systemen
Die zu entwickelnden Technologien sollen entgegenlaufende Anforderungen an Sicherheit und Ressourceneffizienz (Energieeffizienz, Rechenleistung und Speicherbedarf) berücksichtigen.
Betrieb und Instandhaltung von IoT-Systemen
Durch die allgegenwärtige Nutzung von IoT-Geräten werden diese zunehmend in Anwendungsfeldern eingesetzt, die besondere Aufmerksamkeit mit Blick auf IT-Sicherheit bedürfen. Darüber hinaus fallen viele IoT-Infrastrukturen in diesen Anwendungsbereichen formal nicht in der Kategorie der kritischen Inftrastrukturen (KRITIS) und sind daher teilweise nur wenig reguliert und überwacht.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten. Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote von maximal 80 % der beihilfefähigen Kosten führen.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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