InProKI - Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration

Die Richtlinie “Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ unterstützt Unternehmen dabei, eine produktivitätssteigernde KI-Integration anzuregen und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Ressourceneffizienz in Unternehmen und in Wertschöpfungsnetzwerken zu steigern. KI (künstliche Intelligenz) als flexibles Instrument in die Wertschöpfung zu integrieren, beeinflusst den gesamten Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt oder zur fertigen Dienstleistung. Mit Einsatz der KI lassen sich industrielle Prozesse optimieren und komplexe Systeme besser beherrschen; Produktivität, Qualität und Ressourceneffizienz lassen sich steigern. Autonome Systeme und eine anwendungs- und kundenspezifische Ausrichtung schaffen die Grundlage für flexible, effiziente und resiliente Wertschöpfungssysteme.
Frist zur Einreichung: 22.05.2026
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR)
Ziel und Zweck der Förderung
Die InProKI-Richtlinie fördert im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ kooperative, vorwettbewerbliche Verbundprojekte.
Ziel der Förderung ist es, Forschung und Entwicklung produktivitätssteigernder KI-Anwendungen voranzutreiben, sodass Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation durch den Einsatz flexibler KI-Lösungen entstehen. KI-Engineering (im Sinne von Gestalten von KI-Lösungen), die Umsetzung in Produktionsumgebungen sowie Monitoring und Wartung sind hierbei grundlegend. InProKI fördert die Analyse und Demonstration, wie KI in Wertschöpfungsnetzwerken eingesetzt werden kann, um die Produktivität zu steigern. Im Kern geht es darum, die KI-Systeme zu verstehen, bedarfsorientiert zu trainieren, zu kontrollieren und anzupassen, um die Lernfähigkeit zu verbessern sowie im Zusammenspiel mit digitalen Zwillingen neue Potenziale zur Optimierung komplexer Herstellungsprozesse und industrieller Arbeitsabläufe zu erschließen.
Produzierende Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, einen Mehrwert durch die Integration und Skalierung von KI-Lösungen zu erzielen und dafür entsprechende Produktionssysteme und Produkte zu gestalten.
Welche Maßnahmen werden gefördert?
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die mindestens die im Folgenden genannten Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte umfassen sowie ein Transferkonzept entwickeln und umsetzen:
- Systematische Entwicklung und Integration produktivitätssteigernder KI-Lösungen in Unternehmen
- Produktivitätssteigernde Konzepte durch Microservices, Maschinelle Intelligenz, Maschinenverbünde oder Ansätze zur modularen Fabrik
- Prozesse und Entscheidungsabläufe durch partielle Selbstorganisation und den Einsatz digitaler Zwillinge beschleunigen
- Ausgestaltung der KI-Anwendungsfälle aus Sicht der produzierenden Unternehmen und der KI-Befähiger
- Transferkonzept: Entwicklung und Umsetzung
Die Förderrichtlinie InProKI unterstützt die Entwicklung neuer KI-Lösungen in Form von flexiblen und skalierbaren Demonstratoren beziehungsweise Best-Practice-Beispielen. Die Projekte sollen die entwickelten Lösungen prototypisch bei den beteiligten Unternehmen umsetzen. Nach Projektabschluss sollen die Unternehmen diese Lösungen selbstständig weiter anpassen, optimieren und erweitern können.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 % der förderfähigen Projektkosten erhalten.
Wichtige Förder-Tipps
Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen: Kontakt
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