Elektro-Mobil: Transformation und Systemintegration

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Elektro-Mobil: Transformation und Systemintegration

Im Fokus des Förderaufrufs zur Forschung und Entwicklung für eine erfolgreiche Transformation zur Elektromobilität und Systemintegration im Rahmen der Förderrichtlinie Elektro-Mobil (Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität) stehen FuE-Vorhaben, welche die industrie- und klimapolitischen Chancen der Elektromobilität erschließen, Innovationen für die Elektromobilität und Systemlösungen für die erfolgreiche Transformation entwickeln sowie gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen.

Frist zur Einreichung: 30.09.2022

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit  und Verbraucherschutz (BMUV)

Ziel und Zweck der Förderung

Deutschland soll zum Leitmarkt und -anbieter für Elektromobilität werden. Mit der Förderrichtlinie Elektro-Mobil soll die deutsche Wirtschaft im internationalen Wettbewerb um innovative elektrifizierte und digitalisierte Mobilitätsangebote gestärkt und die Transformation erfolgreich bewältigt werden. Bis 2030 soll die Zahl von 1 Mio. öffentlichen Ladepunkte und 7 bis 10 Mio. Elektrofahrzeugen erreicht werden.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Im Rahmen des Förderaufrufs werden FuE-Maßnahmen in folgenden Bereichen unterstützt:

Resiliente Low Cost-Ladeinfrastrukturen
bidirektionale Flottenkraftwerke
Produkte und Produktionsprozesse für eine erfolgreiche Transformation

Insbesondere sollen die Vorhaben Lücken in der Normung und Standardisierung von strombasierten alternativen Antrieben und deren Ladeinfrastruktur identifizieren und adressieren. Von besonderer Bedeutung sind eindeutig definierte und interoperable sowie herstellerunabhängige Standards, Schnittstellen und Protokolle, die eine durchgängige Durchführung der Prozesse sicherstellen und die Entwicklung von digital aggregierten Flottenkraftwerken und handelbarer, gepoolter Flexibilität an den Strommärkten beinhalten.

Förderfähig können beispielsweise folgende Vorhaben im Bereich neue Fertigungs- und Produktionsverfahren für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur sein:

Resilienz der Wertschöpfungskette für die Elektromobilität
Halbleiter für Hochvoltanwendungen der Elektromobilität
Elektromobilitätsspezifische Fahrzeugtechnik
Innovative Produktionsprozesse mit kostensenkenden und treibhausgasmindernden Potenzialen
Bidirektionales, stromnetzdienliches oder marktdienliches Ladelösungen
Standardisierung innovativer Ladelösungen
Innovative Logistikkonzepte zum optimalen Einsatz von alternativen Antrieben
Konzepte zur Berücksichtigung hoher Netzlast und Energienachfrage bei einer hohen Anzahl paralleler Ladevorgänge
Kraftfahrzeug-, Trailer- und Ladelösungen in die Stromnetze
Lösungsansätze für die deutschland- und EU-weite Umsetzung des elektrifizierten Schwerlastverkehrs
Elektromobilität abseits des Güter- und Personenverkehrs

Im Bereich “Elektromobilität als Chance für die Energiewende nutzen“ können z.B. folgende Vorhaben förderfähig sein:

Bidirektonales Laden
CO2-reduzierende Ladelösungen
Konzepte zur Sicherung der Versorgungssicherheit bei Reduzierung fossiler Energiequellen durch die Verknüpfung des Verkehrs- und Energiesystems
Optimierung der Ladeeffizienz
Prosumer-Ladesysteme mit erhöhter Resilienz
Resiliente Ladesysteme
Begleitende Forschung und beschleunigte Entwicklung von Normen und Standards in den vom Förderaufruf abgedeckten Bereichen
Beschleunigte Entwicklung herstellerübergreifender, interoperabler und bidirektionaler Systeme für das Pooling mobiler Speicher

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft je nach Vorhaben bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten. Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote führen.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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