Digitale FortschrittsHubs Gesundheit

Digitale FortschrittsHubs Gesundheit

Förderbereich: Technologie

Digitale FortschrittsHubs Gesundheit

Die digitale Vernetzung von Forschung und Versorgung bietet große Potentiale für eine intelligente Medizin und kann die Qualität der Behandlungsergebnisse und Patientensicherheit erhöhen. Mit dem Fördermodul “Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ im Rahmen der Medizininformatik-Initiative des BMBF werden medizinische Daten aus der Patientenversorgung im stationären und ambulanten Bereich adressiert.

Frist zur Einreichung:

Quelle: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel der Förderrichtlinie ist die Erprobung der Machbarkeit einer forschungskompatiblen, sektorenübergreifenden Datenbereitstellung in der medizinischen Praxis der regionalen Versorgung sowie die modellhafte Überprüfung des Mehrwerts für Patientinnen und Patienten, medizinisches Fachpersonal und die Wissenschaft.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden “Digitale FortschrittsHubs Gesundheit“ in Form von interdisziplinären und sektorübergreifende Verbünden, in denen verschiedene Partner, beispielsweise Krankenhäuser, Arztpraxen und weitere Gesundheitseinrichtungen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, insbesondere der IT-Branche, oder Krankenkassen an definierten, sektorübergreifenden Forschungsfragen und digitalen Versorgungsansätzen mit einem oder mehreren Datenintegrationszentren der Medizininformatik-Initiative zusammenarbeiten. Vor dem Hintergrund der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie werden zudem Beiträge zu Infektionsforschung und/oder pandemischer Ausbreitung begrüßt.

Der Kern eines Digitalen FortschrittsHubs definiert sich durch die sektorübergreifende, digitale und strukturierte gemeinsame Datenbereitstellung mit dem Ziel der gemeinsamen Nachnutzung in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, IT und Versorgern. Dabei sollen die organisatorischen, technischen und rechtlichen Strukturen auf Dauer angelegt und nicht ausschließlich im bearbeiteten einzelnen Anwendungsbeispiel nutzbar sein. Wo immer möglich, ist die gezielte Nutzung von bereits existierenden digitalen Dateninfrastrukturen vorzusehen. Zudem werden vor dem Hintergrund der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie auch die Behandlung von Fragestellungen der Infektiologie und/oder pandemischen Ausbreitung begrüßt.

Von Vorteil ist der Zusammenschluss von existierenden Netzwerken oder Verbünden mit Zentren der Medizininformatik-Initiative im Rahmen eines Digitalen FortschrittsHubs. Die Datenformate müssen sowohl internationale Standards als auch die bereits getroffenen Vereinbarungen der Medizininformatik-Initiative, wie z. B. den Kerndatensatz, berücksichtigen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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