Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit

Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit

Zivile Sicherheit
Rettungsring mit Schiffstau

Zivile Sicherheit ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für Lebensqualität und Wertschöpfung in Deutschland. Mit der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema “Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“ sollen kurzfristig Möglichkeiten geschaffen werden, die für anwendungsnahe Demonstrationen und Erprobungen von Lösungen der Sicherheitsforschung genutzt werden können und auf diese Weise einen wirksamen Transfer von Forschungsergebnissen in Anwendungen für die zivile Sicherheit Deutschlands unterstützen.

Die geschaffenen Demonstrations- und Erprobungsumgebungen sollen nach Projektende selbstständig weitergeführt werden können und für Demonstrations- und Erprobungsprojekte Dritter offen sein.

Frist zur Einreichung: 30.04.2026

Quelle: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Ziel und Zweck der Förderung

Ziel der Förderrichtlinie ist, das Potenzial innovativer Lösungsansätze für die zivile Sicherheit einem breiten Anwenderkreis sichtbar und bewertbar zu machen. Dafür sollen im Rahmen von FuE-Projekten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen geschaffen werden, mit denen innovative technische und oder nichttechnische Lösungen anhand exemplarischer ziviler Sicherheitsszenarien erprobt und bewertet werden können.

Zweck ist die Förderung von FuE-Vorhaben, die die Schaffung von Umgebungen zur Demonstration und Erprobung innovativer Lösungsansätze für die zivile Sicherheit und deren erweiterte Nutzungsmöglichkeiten in der Praxis zum Gegenstand haben. Dies soll auch der Übertragung von Forschungsergebnissen auf unterschiedliche weitere Sicherheitsszenarien dienen. In den geförderten FuE-Vorhaben soll insbesondere eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Wissenschaft wirksam werden.

Im Rahmen eines Zusatzmoduls werden auch Projekte zivil-militärischer Forschung gefördert, deren zentraler Bestandteil eine Demonstrations- und Erprobungsumgebung sein muss. Ziel des Zusatzmoduls ist die Initiierung von Kooperationsumgebungen für zivile und militärische Forschung, in denen angebunden an eine spezifische Demonstrations- und Erprobungsumgebung neue praxisrelevante Lösungen zur Erhöhung der gesamtgesellschaftlichen Sicherheit erforscht, erprobt, demonstriert und bewertet werden können.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden anwendungsnahe Einzel-FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen.

Die Vorhaben sollen die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zum Ziel haben und auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht vornehmlich die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.

Im Zusatzmodul “Innovation Hubs für Sicherheit und Verteidigung“ werden anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungs-Projekte gefördert, die auf der Grundlage einer aufzubauenden Demonstrations- und Erprobungsumgebung ein besonderes Potenzial für die Nutzung von Synergien zwischen ziviler und militärischer Forschung aufweisen und auf eine dauerhafte Stärkung der zivil-militärischen Zusammenarbeit gerichtet sind. Die Forschungs- und Entwicklungs-Arbeiten adressieren Sicherheitsszenarien, die eine zivile und militärische Relevanz aufweisen und berücksichtigen dementsprechende Schlüsseltechnologien. Zivile und militärische Bedarfsträger beziehungsweise Anwender sind in geeigneter Form einzubinden.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Förderung erfolgt als Zuschuss mit einer Förderquote von bis zu 25 % der förderfähigen Kosten für Unternehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann eine höhere Förderquote von bis zu 80 % der förderfähigen Kosten gewährt werden.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen: Kontakt

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