Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel (A)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt im Rahmen des “Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ (FPNR) im Förderbereich “Verarbeitung biogener Rohstoffe zu Zwischen- und insbesondere Endprodukten“ Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema “Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel“.

Frist als Bewertungsstichtag für Konzeptentwicklungen: 31.01.2019

Fördermittelberatung Zuschüsse Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel (A)
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Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel – Konzeptentwicklungen

Der Förderaufruf konzentriert sich auf die folgenden Themenbereiche:

  • Produktentwicklung
  • Recyclingfähigkeit
  • Migrationsarme biobasierte Additive
  • Erforschung der Diffusionseigenschaften

Biobasierte Kunststoffe verfügen über mögliche Vorteile hinsichtlich der Schonung fossiler Rohstoffe. In Bezug auf die Klimabilanzen weisen sie darüber hinaus physikalisch-chemische Besonderheiten auf (z.B. Luft-, Dampf-, Sauerstoffdurchlässigkeit), die sie gerade für die Verpackung von Lebensmitteln besonders geeignet erscheinen lassen.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Insbesondere werden Vorhaben zu den folgenden Themenbereichen und den aufgeführten Teilaspekten gefördert:

  • Entwicklung von biobasierten Kunststoffverpackungen für Lebensmittel
  • Recyclinggerechtes Design von biobasierten Kunststoffverpackungen für Lebensmittel
  • Entwicklung und Einsatz von migrationsarmen biobasierten Additiven bei gleichbleibender oder verbesserter Funktionalität der biobasierten Kunststoffe
  • Erforschung der Diffusionseigenschaften von organischen Substanzen

Gefördert werden Projektansätze, die sich mit Kunststoffen, Additiven etc. beschäftigen, die überwiegend aus biobasierten Stoffen bestehen. In der Projektskizze ist daher der biobasierte Anteil (Masse%) des Kunststoffes auszuweisen. Hierbei ist ggf. zwischen biobasiertem Füllstoff und biobasiertem Polymer zu differenzieren.
Im Rahmen des Förderaufrufs können Projektskizzen eingereicht werden für:

A) Konzeptentwicklungen
Die Konzeptentwicklung beinhaltet die Möglichkeit, den Projektansatz zu konkretisieren, geeignete Projektpartner in das Konzept zu integrieren und erste Machbarkeitsuntersuchungen durchzuführen. Die Laufzeit für die Konzeptentwicklung beträgt max. 12 Monate.

B) Industrielle Verbundprojekte
Es ist erforderlich, dass eine wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse gesichert ist. Die Verwertung erfolgt bevorzugt durch Unternehmen, die als Partner im Forschungsprojekt teilnehmen. In Ausnahmefällen kann die Verwertung auch durch nicht geförderte (assoziierte) Partner erfolgen. Diese sind jedoch aktiv und in angemessenem Umfang an den Projektarbeiten zu beteiligen. Der Umfang dieser Beteiligung ist im Arbeits- und Finanzplan zu belegen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Förderung von Konzeptentwicklungen erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Projekt.

Förderbereich: Technologie
Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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