Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt

Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt: Frist 31.12.2018 zur Antragstellung für das folgende Bewilligungsjahr. Bei Antragseingang ab dem 01.01. des Bewilligungsjahres wird die Höhe der auf Jahresbasis bezogenen Einzelzuschüsse zeitanteilig gemindert. Ausschlussfrist ist jeweils der 30.09. des Bewilligungsjahres.

Fördermittelberatung Zuschüsse Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt
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Senkung der Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt

Förderbereich: Maritimes und Schiffbau

Mit dem Förderprogramm „Senkung der Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden Zuschüsse zu den Lohnnebenkosten für Seeleute an Bord deutscher Handelsschiffe, Kabelleger-, Nassbagger- und Schleppschiffe gewährt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe zu stärken.

Antragsberechtigt sind Seeschifffahrtsunternehmen, die deutsche Seeleute und Seeleute aus Mitgliedstaaten der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz an Bord einsetzen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass es sich um Handelsschiffe zur gewerbsmäßigen Beförderung von Gütern oder Personen im internationalen Verkehr über See oder überwiegend im internationalen Seeverkehr tätige Kabelleger-, Nassbagger- und Schleppschiffe handelt, die in einem deutschen Seeschiffsregister als Eigentum des Schifffahrtsunternehmens eingetragen sind oder diesem im Rahmen von Leasing- oder Bareboat-Charterverträgen überlassen werden und die Bundesflagge führen oder das Recht haben, diese zu führen. Der Fortbestand des Seeschifffahrtsunternehmens darf nicht unmittelbar gefährdet sein.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses zu den Lohnnebenkosten der einzelnen Seeleute. Die Höhe der Förderung beträgt 100% der förderfähigen Kosten. Seit 2017 erstattet der Bund auch die Arbeitgeberanteile für alle in Deutschland sozialversicherungspflichtigen EU-/EWR-Seeleute zu 100%.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Wichtiger Tipp:
Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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