Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten

Mit der Richtlinie werden im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Innovationen zur Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten durch Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel gefördert.

Frist zur Einreichung von Projektskizzen: 08.01.2019 um 12:00 Uhr

Fördermittelberatung Zuschüsse Innovationen zur Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten
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Innovationen zur Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten durch Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel

Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber auslösenden Stoffen in Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Kosmetika spielen für die Verbraucher eine immer bedeutendere Rolle. Mediziner schätzen, dass derzeit rund 40 % der deutschen Bevölkerung Allergiker sind. Neben Allergien wie Heuschnupfen nehmen dabei auch Reaktionen gegenüber Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln einen hohen Stellenwert ein. Häufigkeit und Intensität der Allergien steigen rapide an. Zudem verursachen Allergien immense Kosten für die Betroffenen, für das Gesundheitssystem und für die Wirtschaft.
Mit der Förderung von Innovationen zur Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten durch Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel sollen innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung unterstützt werden, die Lösungsansätze für die Reduktion und Detektion von Allergenen und Unverträglichkeiten auslösenden Stoffen in Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln entwickeln.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden innovative Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung, wobei folgende Bereiche im Vordergrund stehen:

  • Entwicklung von Testsystemen zur Ermittlung des allergenen Potentials von Lebensmittelinhaltstoffen bzw. Bestandteilen verbrauchernaher Produkte auch unter Berücksichtigung von Matrixeinflüssen (der Einsatz von Tierversuchen wird ausdrücklich ausgeschlossen)
  • Entwicklung von Methoden und Testsystemen zur Ermittlung von Schwellenwerten und Erfassung entsprechender Spurenmengen für bzw. von allergieauslösende/n Bestandteile/n von Lebensmitteln oder verbrauchernahen Produkten auch unter Berücksichtigung von Matrixeinflüssen, für die der Einsatz im Rahmen betriebsinterner Qualitätskontrollen möglich ist
  • Innovative Technologien/Verfahren, deren Einsatz es erlaubt, die Konzentration von Allergenen bzw. Unverträglichkeiten auslösenden Stoffen in Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln unter Berücksichtigung möglicher Schwellenwerte zu reduzieren oder zu verhindern
  • Innovative Technologien/Verfahren, deren Einsatz es erlaubt, die Migration von Allergenen bzw. Unverträglichkeiten auslösenden Stoffen in Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel zu reduzieren oder zu verhindern
  • Neuartige Lebensmittel/Produkte/Rezepturen mit einem verminderten allergenen Potential als vergleichbare derzeit im Handel erhältliche Waren
  • Forschung zur Effektivität bestimmter Ernährungsweisen, die die Vermeidung von bzw. Konfrontation mit bestimmten allergischen oder Unverträglichkeits-Reaktionen auslösenden Lebensmittelinhaltsstoffen beinhalten

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe des Zuschusses beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Förderbereich: Life Sciences
Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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