Wassertechnologien: Wiederverwendung

Die Vermeidung von Nutzungskonflikten um Wasser und die Erreichung einer nachhaltigen Wasserbereitstellung in ausreichender Menge und Qualität sind von höchster gesundheitlicher, ökonomischer und sozialer Bedeutung. Die bedarfsgerechte Verfügbarkeit der Wasserressourcen als zentrale Aufgabenstellung der Wasserwirtschaft bei der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, der Wirtschaft mit Prozesswasser und der Landwirtschaft mit Bewässerungswasser benötigt deshalb neue, innovative Lösungen. Hierbei bietet auch die Digitalisierung vielversprechende Potenziale.
Die Richtlinie “Wassertechnologien: Wiederverwendung“ soll einen Beitrag zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen im In- und Ausland leisten, insbesondere auch in Ländern mit vielversprechendem Potenzial für deutsche Technikanbieter.

Frist zur Einreichung von Projektskizzen: 13.09.2019

Fördermittelberatung Zuschüsse Wassertechnologien: Wiederverwendung
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Wassertechnologien: Wiederverwendung – Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N

Ziel der Fördermaßnahme “Wassertechnologien: Wiederverwendung“ ist es, innovative Technologien, Betriebskonzepte und Managementstrategien zur Wasserwiederverwendung und Entsalzung zu entwickeln und so zu einer nachhaltigen Erhöhung der Wasserverfügbarkeit sowie zu einem zukunftsfähigen Wassermanagement beizutragen.
Die Förderrichtlinie ist Teil des neuen Bundesprogramms “Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N“.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden transdisziplinär angelegte und praxisorientierte Verbundprojekte mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Dabei sind die Potenziale der Digitalisierung insbesondere aufzugreifen. Die Untersuchungen sollen möglichst unter praxisnahen Bedingungen durchgeführt werden. Dabei können im Rahmen der modellhaften, praxisorientierten und transdisziplinären Verbundprojekte auch Demonstrationsanlagen im technischen Maßstab erprobt werden. Die Fördermaßnahme konzentriert sich auf folgende Themenfelder:

  • Wasserwiederverwendung durch Nutzung von behandeltem kommunalem Abwasser
  • Kreislaufführung von industriell genutztem Wasser
  • Aufbereitung von salzhaltigem Grund- und Oberflächenwasser

Es sollen Beiträge zu einem nachhaltigen Wassermanagement, zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) sowie zur Verbesserung der Position deutscher Unternehmen aus den genannten Bereichen unter Wahrnehmung internationaler Verantwortung geleistet werden. Die Etablierung von Referenzprojekten zur Demonstration von entwickelten Technologien und Konzepten für die internationale Positionierung deutscher Technikanbieter und der Ergebnistransfer ins Ausland sind dabei wichtige Aspekte.
Im Rahmen der Förderung sind begleitende Kommunikationsmaßnahmen vorzusehen und öffentlichkeitswirksame Aktivitäten zur vorhabenbezogenen Wissensvermittlung im Dialog mit den Akteuren auch außerhalb von Wissenschaft und Technik durchzuführen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe des Zuschusses beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Förderbereich: Energie und Umwelt
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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