ReMin – Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft

Mit der Fördermaßnahme “ Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Bauen und Mineralische Stoffkreisläufe (ReMin)“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Ausbau der ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft in Deutschland weiter vorantreiben, denn eine der größten Herausforderungen ist das Recycling mineralischer Abfallstoffe. Diese stammen insbesondere aus dem Baubereich, aus metallurgischen Anlagen, aber auch aus der Verbrennung von Abfällen und Ersatzbrennstoffen. Eine hochwertige Nutzung als Sekundärrohstoff ist daher von erheblicher ökologischer und ökonomischer Bedeutung.

Frist zur Einreichung von Projektskizzen: 30.04.2019

Fördermittelberatung Zuschüsse ReMin Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft
© malp – Fotolia.com

ReMin – Bauen und Mineralische Stoffkreisläufe

Im Mittelpunkt der Förderung ReMin steht die Bauwirtschaft mit ihrer hohen Nachfrage nach Rohstoffen und gleichzeitig großen Mengen an anfallenden mineralischen Abfällen in Form von Baurestmassen. Die erweiterte Nutzung hochwertiger Sekundärrohstoffe aus den anfallenden Baurestmassen, aber auch aus Schlacken metallurgischer Anlagen, Stäuben und Aschen aus Müllverbrennungs- und Ersatzbrennstoff-Rostaschen sowie bergbaulichen Rückständen kann einen erheblichen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen und einen Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit der Bauwirtschaft mit mineralischen Rohstoffen leisten.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden Verbundvorhaben zur Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Prozesse, die einen Beitrag zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft in der Bauwirtschaft und zur Schließung mineralischer Stoffkreisläufe leisten. Verbundvorhaben im Bereich der angewandten und industriellen Forschung, die durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sind, sollen von den relevanten Akteuren in der Wertschöpfungskette und wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam getragen werden. Eine interdisziplinäre und systemische Betrachtungsweise im Sinne der Nachhaltigkeit wird erwartet. Der sozioökonomische Kontext ist zu berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ferner eine integrative und fachübergreifende Herangehensweise, welche Stoff- und Energieeinsätze der gesamten Wertschöpfungskette einbezieht und auch mögliche Problemverschiebungen und Leistungs- bzw. Qualitätseinbußen darstellt. Forschungsprojekte müssen mindestens einen der folgenden Themenschwerpunkte adressieren:

  • Bauen in der Kreislaufwirtschaft: Neue Designkonzepte und innovative Bauprodukte
  • Verwertung von mineralischen Stoffströmen: Baurestmassen, bergbauliche Rückstände, Aschen, Stäube, ¬Schlacken

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten. Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote führen.

Förderbereich: Energie und Umwelt
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

Sie möchten auf den Laufenden bleiben und über aktuelle Änderungen von wichtigen Fördermitteln und Zuschüssen informiert werden? Dann melden Sie sich zu unseren Förder-News an. Fordern Sie hier unsere Förder-News an: Kontakt