Kleinserien-Richtlinie: Innovative marktreife Klimaschutzprodukte

Ziel der Richtlinie zur Förderung innovativer marktreifer Klimaschutzprodukte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kleinserien-Richtlinie) ist es, den Marktzugang der ausgewählten klimaschonenden Technologien zu verbessern, die spezifischen Produktionskosten zu senken, die Verbreitung der Technologien zu stärken und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Frist zur Antragstellung: 28.02.2021

Fördermittelberatung Zuschüsse Kleinserien-Richtlinie: Innovative marktreife Klimaschutzprodukte
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Klimaschutzinitiative – Innovative marktreife Klimaschutzprodukte (Kleinserien-Richtlinie)

Um die ambitionierten Ziele der Bundesregierung im Klimaschutz zu erreichen, sollen neue, innovative und klimaschonende Technologien am Markt etabliert werden. Zahlreiche solcher Technologien, sind zwar schon bis zur Marktreife entwickelt durchdringen den Markt aber noch nicht mit der gebotenen Dynamik. Bei den Technologien handelt es sich z.B. um:

  • Effizienz-Technologien
  • Technologien der regenerativen Strom- und Wärmebereitstellung
  • Vermeidung von prozess- oder verkehrsbedingten Treibhausgas-Emissionen

Um den Innovationsprozess zu beschleunigen, sollen mit der Förderung ökonomische Anreize geschaffen werden. Durch die geförderten Projekte sollen zusätzlich Treibhausgasemissionen in Höhe von bis zu 20.000 t CO2 pro Jahr vermieden werden.
Innovative Anlagen und Technologien sind solche, deren Stand der Technik über den in Deutschland marktgängigen Stand hinausgeht oder deren Einsatzfall (z.B. Kombination von Technologien, Anwendungsgebiet, Größenmaßstab) neuartig ist.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Mit der sogenannten Kleinserien-Richtlinie werden Investitionen in innovative marktreife Klimaschutzprodukte gefördert. Die Förderung bezieht sich auf Produkte, Anlagen bzw. Technologien in den folgenden vier Modulen:

  1. Kleinstwasserkraftanlagen in technischen Installationen bis 30 kWel
  2. Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion
  3. Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden
  4. Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden

Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben für Prototypen, gebrauchte Anlagen, Eigenbauanlagen, die Instandsetzung/-haltung bestehender Anlagen und laufende Ausgaben sowie Eigenleistungen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Zuschüsse beträgt je nach Modul:

  1. Kleinstwasserkraftanlagen
    Für das erste Kilowatt 4.000 Euro, für jedes weitere 2.000 Euro, maximal jedoch 30 % der förderfähigen Kosten. Maßgeblich ist die elektrische Einspeiseleistung am Netzeinspeisepunkt.
     
  2. Sauerstoffproduktion
    20 % der förderfähigen Kosten bei Anlagen mit einem Stromverbrauch von weniger als 0,5 kWh/Nm³ O2 und 30 % bei weniger als 0,3 kWh/Nm³ O2.
     
  3. Wärmerückgewinnung
    250 Euro pro Gerät bzw. Einheit. Bei Gebäuden mit mehr als 20 Einheiten reduziert sich der Fördersatz auf 200 Euro pro Gerät bzw. Einheit. Bei der Installation eines Wärmerückgewinnungssystems für das gesamte im Gebäude anfallende Abwasser wird pro angeschlossener Einheit zusätzlich ein Förderbetrag von 300 Euro gewährt, sofern ein zweites Grauwasser-Leitungsnetz installiert werden muss, um die Installation der Wärmerückgewinnung zu ermöglichen. In allen Fällen gilt eine Begrenzung auf maximal 30 % der förderfähigen Kosten.
     
  4. Bohrgeräte
    40 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 20.000 Euro pro Gerät.

Förderbereich: Energie und Umwelt
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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