Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen

Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen: Frist 31.12.2020 zur Antragstellung

Fördermittelberatung Zuschüsse Heizungsoptimierung hocheffiziente Pumpen
© i-picture – Fotolia.com

Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Förderbereich: Energie und Umwelt

Mit der Förderung wird die Heizungsoptimierung durch Einbau hocheffizienter Pumpen und den hydraulischen Abgleich unterstützt. Gefördert wird der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen und/oder die Durchführung einer Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich. In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können optional zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bereits installierten Anlagen gefördert werden. Ziel ist es, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern und so einen wesentlichen Beitrag zu einer wirtschaftlichen, sicheren und das Klima schonenden Energieversorgung zu leisten. Antragsberechtigt sind die jeweiligen Eigentümer des Heizsystems. Das Heizsystem muss zum Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme seit mehr als zwei Jahren installiert sein. Die geförderten Anlagen sind mindestens zwei Jahre zweckentsprechend zu betreiben und dürfen in dieser Zeit nicht weiterveräußert werden. Effiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sind an bestimmte technische Anforderungen gebunden. Die technischen Anforderungen und welche Pumpen und Baugruppen mit Pumpe im Einzelnen förderfähig sind, wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bekannt gegeben. Von der Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen in Neubauten sowie Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruht. Auch die Anschaffung und Installation gebrauchter Anlagen, neuer Anlagen mit gebrauchten Anlagenteilen und Eigenleistungen sowie Nebenleistungen sind nicht förderfähig. Bis 2020 sollen durch die Förderung jährlich bis zu 2 Mio. Pumpen ausgetauscht und 200.000 hydraulische Abgleiche durchgeführt werden und damit rund 1,8 Mio. Tonnen CO 2-Emissionen vermieden werden. Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme für dieselben Maßnahmen aus. Auch die Kombination mit einer steuerlichen Förderung (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) ist ausgeschlossen. Für Unternehmen erfolgt die Förderung als De-minimis-Beihilfe. Die Antragstellung erfolgt elektronisch über das BAFA. Im ersten Schritt der Antragstellung muss vor Beginn des Vorhabens eine Registrierung erfolgen. Nach Umsetzung der förderfähigen Maßnahmen erfasst und übermittelt der Antragsteller im zweiten Schritt alle erforderlichen Daten für die Antragsprüfung. Dies muss spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Registrierung erfolgen.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses in Höhe von bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben bzw. maximal 25.000 EUR pro Vorgang.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Wichtiger Tipp:
Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

So bleiben Sie auf dem Laufenden:
Sie möchten über aktuelle Änderungen von wichtigen Fördermitteln und Zuschüssen informiert werden? Dann melden Sie sich zu unseren Förder-News an.

Hier nehmen Sie Kontakt mit uns auf und fordern unsere Förder-News an: Kontakt