Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

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Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

Mit der Bundesförderung “Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft” wird das Angebot zur Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz in Industrie und Gewerbe nutzergerecht optimiert. Damit sollen die zur Erreichung der Klimaschutz- und Energieeffizienzziele dringend erforderlichen Investitionen zur Reduktion von Treibhausgasen kosteneffizienter und effektiver gefördert werden. Um die unterschiedlichen Finanzierungsbedürfnisse von Unternehmen zu berücksichtigen, erfolgt die Förderung wahlweise als direkter Zuschuss oder als Tilgungszuschuss in Verbindung mit einem Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Frist zur Einreichung: 30.06.2024

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Ziel und Zweck der Förderung

Die Förderung soll Investitionen insbesondere in die Anlagen- und Prozessmodernisierung auf möglichst hohem Energieeffizienzniveau anstoßen und die Marktdurchdringung mit hocheffizienten Technologien beschleunigen. Damit sollen der Energie- und Ressourcenbedarf sowie die CO2-Emissionen reduziert werden. 

Ziel der Förderung ist es, die Energie- und Ressourceneffizienz in Hinblick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität 2045 durch Investitionen der Wirtschaft zu steigern sowie den Anteil der erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Prozesswärme auszubauen. Bis Ende 2026 sollen mit der Förderung etwa 54.000 Vorhaben angestoßen werden, wodurch pro Jahr 7,35 Mio. Tonnen CO2 und 18,8 TWh Endenergieverbrauch eingespart werden sollen.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden:

Modul 1: Querschnittstechnologien
Investive Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien folgender Kategorien: Elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung, Ventilatoren, Druckluftanlagen, Anlagen zur Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen sowie Frequenzumrichter.
Modul 2: Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien aus Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen, Wärmepumpen und KWK-Anlagen basierend auf diesen Technologien
Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software
Modul 4: Maßnahmen zur energiebezogenen Optimierung von Anlagen und Prozessen
Modul 5: Transformationskonzepte: Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Treibhausgasneutralität

Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Förderung erfolgt entweder durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss oder in Form eines Tilgungszuschusses für Kredite, die die KfW refinanziert. Die Höhe der Zuschüsse ist auf maximal 15 Mio. Euro pro Investitionsvorhaben begrenzt und richtet sich nach der Art des Vorhabens sowie der Unternehmensgröße.

Wichtige Förder-Tipps

Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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