EnEff.Gebäude.2050 – Nahezu klimaneutraler Gebäudebestand

EnEff.Gebäude.2050 – Nahezu klimaneutraler Gebäudebestand: Frist 31.12.2018 zur Antragstellung

Fördermittelberatung Zuschüsse EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050
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EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050

Förderbereich: Energie und Umwelt

Mit dem Förderprogramm „EnEff.Gebäude.2050“ soll gezeigt werden, wie mit heute verfügbaren, aber noch nicht verbreiteten neuartigen Technologien und Verfahren eine deutliche Verringerung des nicht erneuerbaren Primärenergiebedarfs erreicht werden kann. Die dazu erforderlichen Technologien und Instrumente sind zwar oft bekannt und verfügbar, doch müssen sie intelligent und in örtlich angepasster Weise eingesetzt werden. Der Schwerpunkt der Förderung zielt auf den Abbau von Hemmnissen ab, um die Realisierung ambitionierter Vorhaben auf dem Weg zum nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu ermöglichen.
Gefördert werden modellhafte Innovations- und Transformationsprojekte mit investivem Charakter und gegebenenfalls geringem Forschungsinhalt, welche einen Beitrag zur ambitionierten Steigerung der Energieeffizienz gegebenenfalls in Kombination mit der Integration erneuerbarer Energien im Gebäudebereich liefern. Die Modellprojekte sollen sich an der Größenordnung von 80 % Einsparung nicht erneuerbarer Primärenergie gegenüber 2008 orientieren und hierzu einen qualitativen Beitrag liefern bzw. als übertragbares Modellvorhaben dienen. Gefördert werden:

  1. Innovationsprojekte
    Innovationsprojekte dienen der Vorbereitung der Markteinführung bereits weitgehend entwickelter Technologien und Verfahren im Bereich gebäudebezogener Energieeffizienz, gegebenenfalls in Kombination mit der Integration erneuerbarer Energien. Sie weisen einen geringen Forschungsanteil auf (<50 %) und richten sich hauptsächlich an Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleister, gegebenenfalls in Kooperation mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Gefördert werden Demonstrationsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Integration erneuerbarer Energien in Gebäuden. Diese umfassen technologische und nicht-technologische Innovationen. Die Vorhaben müssen sich durch ihre Breitenwirksamkeit (Übertragbarkeit auf andere Gebäude) auszeichnen.
  2. Transformationsprojekte
    Transformationsprojekte dienen der Erarbeitung und Demonstration von ambitionierten Beispiel-Umsetzungen für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand. Die Vorhaben sollen als Leuchtturmprojekte für eine relevante Klasse von Anwendungsfällen nahezu klimaneutraler Gebäude und Quartiere stehen und zudem auf vorbildliche Weise Umsetzungsstrategien in Richtung der energiepolitischen Ziele im Gebäudebereich mit dem Blickpunkt 2050 aufzeigen. Gefördert werden konzeptionelle Arbeiten in den Bereichen Neubau und Sanierung, welche investive Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich mit besonderem Modellcharakter vorbereiten, sowie die Umsetzung solcher Energieeffizienzmaßnahmen, sofern sie Modell-, Pilot- oder Demonstrationscharakter haben.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen maximal 50% der zuwendungsfähigen Kosten bei Innovationsprojekten und maximal 20% der zuwendungsfähigen Kosten bei Transformationsprojekten. Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU kann eine differenzierte Bonusregelung zu einer höheren Förderquote führen.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Wichtiger Tipp:
Lassen Sie sich rechtzeitig über die Fördermittel und Zuschüsse für Ihr Vorhaben beraten. Sprechen Sie immer vor Projektbeginn mit einem unserer Förderexperten, damit Ihnen keine Förderchancen entgehen. Wir bieten Ihnen ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch an.

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