Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben

Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben

Förderbereich: Arbeit und Ausbildung

Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben 1

Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land Rheinland-Pfalz die Übernahme von Auszubildenden nach Insolvenz ihres bisherigen Ausbildungsbetriebs durch Zuwendungen, um den Jugendlichen die Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen.

Frist zur Einreichung:

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz


Ziel und Zweck der Förderung

Die Ausbildung muss aufgrund von Insolvenz, Wegfall der Ausbildungsberechtigung oder nicht vorhersehbarer Stilllegung/Schließung des bisherigen Ausbildungsbetriebes vorzeitig beendet worden sein. Damit soll sichergestellt werden, dass Auszubildende, die ihre Ausbildung aufgrund einer Insolvenz beim bisherigen Ausbildungsbetrieb nicht fortführen können, die Ausbildung fortsetzen und abschließen können. In dem alten und neuen Betrieb muss ein Berufsausbildungsvertrag nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen und in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der zuständigen Kammer oder sonst zuständigen Stelle eingetragen worden sein. Der Insolvenzbetrieb und der übernehmende Ausbildungsbetrieb müssen ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben. Anträge auf Gewährung des Zuschusses sind bei der Kammer oder sonst zuständigen Stelle im Sinne des Berufsbildungsgesetzes bis spätestens drei Monate nach Fortsetzung der Ausbildung einzureichen.


Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert wird die Fortführung der Ausbildung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben in einem anderen Ausbildungsbetrieb.


Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Zuwendung wird als einmaliger Zuschuss zu den Aufwendungen gewährt, die durch die Ausbildung und die Integration der Auszubildenden in den Betrieb entstehen. Die Höhe der Förderung beträgt 2.500 EUR pro Auszubildendem, der übernommen wird.


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