AKZ – Ausbildungskostenzuschuss

AKZ – Ausbildungskostenzuschuss

Förderbereich: Arbeit und Ausbildung

AKZ – Ausbildungskostenzuschuss 1

Mit dem Ausbildungskostenzuschuss (AKZ) erhalten Unternehmen in Hessen einen Anreiz mit jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer und/ oder individueller Benachteiligungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, Ausbildungsverträge abzuschließen und sie zum Abschluss zu führen.

Frist zur Einreichung:

Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration


Ziel und Zweck der Förderung

Mit dem Ausbildungskostenzuschuss (AKZ) werden in Hessen Ausbildungsverhältnisse in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach BBiG, HwO oder vergleichbaren Regelungen, wie z.B. Altenpflegeberufe, gefördert. Von der Förderung ausgenommen sind Berufsausbildungsverhältnisse mit Ehegatten oder Verwandten ersten und zweiten Grades. Dies gilt auch für anteilige Inhaber/innen bzw. Gesellschafter/innen von Unternehmen, sofern diese mindestens 25 v.H. der Geschäftsanteile halten.
Unternehmen, die im Sinne des Hessischen Aktionsplans zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen (UN-BRK) über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf ihre Maßnahmen zur Integration hinweisen, können bevorzugt gefördert werden.


Welche Maßnahmen werden gefördert?

Förderfähig sind Ausbildungsverhältnisse mit Personen (auch Asylbewerber und Asylbewerberinnen mit guter Bleibeperspektive), die

Die Förderung ist grundsätzlich begrenzt auf Jugendliche, die mit maximal einem Hauptschulabschluss von der Schule abgegangen sind.
Soziale Benachteiligung ist z.B. gegeben bei defizitärer Bildungssituation und Benachteiligungen durch die soziale Herkunft. Individuelle Benachteiligung ist z.B. gegeben bei Verhaltensauffälligkeiten, Teilleistungsschwächen und Behinderungen (kognitiv, körperlich, psychisch). Die Benachteiligung ist in geeigneter Form nachzuweisen, z.B. durch eine Bestätigung der Bundesagentur für Arbeit, des zuständigen Jobcenters, durch ärztliches Attest, eine Bescheinigung der Schule, Abgangszeugnis einer Förderschule.


Die Förderung erfolgt als Zuschuss

Die Höhe der Förderung beträgt maximal 7.000 EUR pro Ausbildungsplatz.


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